Kassen und Kassensysteme auf der Kö
Ein Düsseldorfer Hotel, in vierter Generation inhabergeführt, existiert seit 1894. Exotisch neben all den Hotelneubauten hat dieses Hotel seinen Charme bewahrt und stellt sich als Brücke zwischen Tradition und Moderne vor. Außerhalb von Messezeiten sind Zimmer durchaus zu moderaten Preisen zu buchen. Selbst wenn diese Preise mein persönliches Budget übersteigen, halte ich sie doch für angemessen. Speziell deshalb, weil das Hotel in bester Lage Düsseldorfs ansässig ist. Die Königsallee, die Altstadt, Messezentrum, Flughafen und Hauptbahnhof sind durch die zentrale Lage in der Düsseldorfer Innenstadt leicht erreichbar. Eine Shoppingtour auf der Kö zwingt sich da geradezu auf. Da kann in Boutiquen nach Schuhen, Handtaschen und Kleidung gestöbert werden. Der Kö-Graben und der eindrucksvolle Baumbestand laden dazu ein, hier und da im Außenbereich eines Cafés oder eines Restaurants eine Pause einzulegen. Mit vier Gehwegen ausgestattet ist die Königsallee dann auch noch variabel von verschiedensten Perspektiven zu erleben. Die durchaus weltberühmte Allee steht für ein sehr edles und elegantes Ambiente und Lebensgefühl. Hochkarätige Geschäfte und Einkaufszentren sind auf der östlichen Seite angesiedelt, Banken finden sich auf der westlichen Seite. Außerdem sind auf der westlichen Seite auch viele erstklassige Hotels angesiedelt, die den imposanten Straßenzug noch zusätzlich aufwerten. Kassen begegnen uns da reihenweise. In den Hotels sind Hotel- Kassensysteme zu finden, die alle Bereiche des Betriebes unterstützen. An der Rezeption findet an einem PC-Modul der Kasse das Ein- und Auschecken der Gäste statt. Im hoteleigenen Restaurant können Bestellungen der Gäste über mobile Kassen erfasst und in der Kassensoftware der Kundenrechnung zugeordnet werden. Neben der Funkübertragung an die Kassensoftware leitet eine mobile Kasse auch ein Signal an die Küche, wo die Mitarbeiter sofort mit der Zubereitung beginnen können. Der stationäre Bondrucker in der Küche hat auch den Vorteil, dass er die Bestellung gut leserlich ausgibt, handgeschriebene Zettel können durchaus zu Fehlbestellungen führen. Auch im Modebereich begegnen uns auf der Königsallee verschiedenste Kassen. Die edlen kleinen Boutiquen sind möglicherweise ausreichend mit einer Registrierkasse ausgerüstet. Zumindest dann, wenn das Geschäft inhabergeführt ist und kein oder nur wenig zusätzliche Mitarbeiter angestellt sind. Denn dann ist auch das Betriebsvolumen an sich zu klein, um ein Kassensystem oder eine Netzwerkkasse auszulasten. Vermehrt sind aber auch Handelsketten aus der Modebranche an der Kö ansässig. Und bei denen macht es durchaus Sinn, mit einer Netzwerkkasse zu arbeiten. Denn die Filialen können seitens der Geschäftsleitung bezüglich der Umsätze miteinander verglichen werden, es kann bei Bedarf eine Konzeptänderung erarbeitet werden. Mitarbeitereinsätze können ebenfalls über eine Netzwerkkasse geplant werden. Registrierkassen können in Handelsketten oder Warenhäusern dann eingesetzt werden, wenn einmalige oder seltene Sonderverkäufe stattfinden. Diese Sonderverkäufe werden häufig mit Artikeln durchgeführt, die sonst nicht im Angebotsprogramm des Hauses zu finden sind. Daher wäre eine Bestückung der Kassensoftware wiederum ein Aufwand, der vermeidbar ist, eben durch den Einsatz von Registrierkassen. Eine Registrierkasse wird man in Hotels wohl eher nicht mehr finden. Denn dem der Anspruch an eine Kasse seitens eines Hotels sind Registrierkassen schlicht nicht gewachsen, weil sie nicht für den Hotelbetrieb vorgesehen sind. Aber Kassen gibt es überall: in Hotels, im Handel, in der Gastronomie. Aber eben in Ausführungen, wie sie für die Branche geeignet sind und mit entsprechender Kassensoftware ausgestattet.
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